Archive for the ‘German stuff’ Category

FFK10 Review

Friday, April 16th, 2010

Nach zwei spannenden Tagen bin ich wieder im Büro und weiß spontan gar nicht, wo ich anfangen soll. Es war die 10. FFK und sie war ihres Jubiläums würdig. Sascha und Marc haben sich schwer ins Zeug gelegt. Ich hab sie am Mittwoch Morgen um 7:30 Uhr vor dem Komed Gebäude angetroffen, und sie sahen nicht so aus, als ob sie viel geschlafen hätten. Ich gehe jetzt einfach chronologisch durch die Ereignisse.

Tag 1, Mittwoch, 14.04.

Die Keynote begann mit einer netten, kleinen Animation über den Werdegang von Sascha, Marc und dem Flashforum. Erfrischend, weil nicht megabombastisch sondern individuell und ein netter Kontrapunkt zu den Eröffnungen anderer Konferenzen. Serge Jespers anschließenden Vortrag habe ich gestern schon erwähnt, trotzdem nochmal: Die CS5 rockt! Ich kann gar nicht sagen wie begeistert ich von der Entwicklung bin, die Photoshop, Flash, inDesign und Illustrator gemacht haben. Wir kommen langsam da an, wo Arbeit in Spaß umschlägt. Wer sich darüber informieren möchte, kann das hier machen. Auch die Firma mit dem Icon der bösen Stiefmutter aus Schneewittchen hat ihr Fett weg bekommen. In der Community spürt man einige Frustration über die nächste Eskalationsstufe von Apples Egotrip. Da war es nur angebracht, dass Serge als Präsentationsobjekt kein iPhone sondern ein Nexus One benutzt, und auch an Seitenhieben nicht gespart hat.

Jesse Freeman hat über seinen AR Workflow gesprochen und wie er mit dieser noch recht jungen Technologie umgeht. Ich fand es faszinierend, vor allem seine Lösung wider dem ständigen Ausdrucken  von Markern hat mir doch sehr zugesagt. Den Marker zu simulieren ist schon wirklich ein sehr nettes Feature. Ich habe Jesse noch nie sprechen gehört, und war deswegen angenehm überrascht, dass er sein Alter-Ego (flashbum) in New York gelassen hat. Wer einmal die Gelegenheit hat, einen seiner Vorträge zu sehen, sollte sie unbedingt wahrnehmen.

Saban Ünlü hat anschließend über iPhone Entwicklung mit Flash CS5 gesprochen. Say what? Ja, es ist noch möglich, auch wenn Saban seinen Frust über die letzten Ereignisse kaum verbergen konnte (er hat es auch gar nicht erst versucht). Quintessenz seines Vortrags: Es ist ein unglaublich komplizierter Vorgang eine App in den Appstore zu bekommen. Wo sonst Wert auf Einfachheit und intuitive Bedienbarkeit gelegt wird, setzt Apple auf ein olympiawürdiges Hürdenlauf-Prozedere um Entwicklern das Leben schwerer zu machen. Nach seinem Vortrag war das Thema für mich gestorben, es sei denn ich finde jemanden, der mir den ganzen Wahnsinn auch bezahlt. (Ich sag nur Enterprise Lizenzen gelten nur für 1000 Telefone, danach sind neue fällig. Hallo?) Saban hat aber auch nicht mit Kritik an Adobe gespart. Der Entwicklungsprozess des Flash Players, der durch das Open Screen Project eine Kompatibilität zu allen(!) möglichen Devices erhalten soll, ist seiner Meinung nach nicht konsequent genug. Ich frage mich allerdings ob es überhaupt möglich ist, dieses Ziel zu erreichen.

Sven Brenchers Vortag über intelligente Videos habe ich leider nur zur Hälfte mitbekommen. Ich bin eingenickt und erst am Ende wieder aufgewacht. Respektlos, ich weiß, aber um 14:30 war ich ja auch schon 10 1/2 Stunden ohne Pause auf den Beinen. Das einzige, was mir in Erinnerung geblieben ist, war die Vorstellung eines neue Online- Services zur Erstellung von Drehbüchern: Adobe Story. (ich finde grade keinen Link). Der Service bietet anscheinend Premiere und OnLocation eine Art “Krücke” für die Anbindung an Drehbücher. Naja, Videoproduktion ist nicht meins, und ich hab so oder so gepennt. Sorry.

Greg Rewis und Serge Jespers gingen im Anschluss die neuen CS5 Features noch einmal durch und nannten das “The Creative Suite Power Hour”. Was man noch nicht gesehen hatte, wurde hier vorgestellt: InDesign beherrscht jetzt Animationen und  *.fla Export. Das hat mich besonders beeindruckt, weil sich hier wirklich neue Felder für Präsentationen eröffnen. Sinnvoll auch, weil der Acrobat 9 auch schon SWF Einbindungen unterstützt. Illustrator hat ein schönes Zeichentool namens “Beautifull Stroke” bekommen, was mir als illustrationserfahrenen Designer wirklich schlüssig erschien. Ich hab mich ehrlich gefragt, warum das noch nicht viel früher implementiert wurde. Das Feature in 3D zu zeichnen, erschien mir dagegen etwas merkwürdig. Für technische Zeichnungen ist es mit Sicherheit von Nutzen, im Beispiel wurde gezeigt wie ein Gebäude mit Fenstern versehen werden kann, aber ob es dem künstlerischen Fokus von Illustrator stark bereichert… ich weiß es nicht, man wird sehen. Flash, tja, meine alte Hassliebe hat auch ein paar Updates bekommen, zum Beispiel einen sinnvollen Code-Editor. Parallel dazu kann man jetzt von Flash in den FlashBuilder-Editor umschalten und die Sachen am Ende mit Flash kompilieren. Sinnvoll? Gute Frage, arbeiten größere Teams nicht eher mit FDT/Eclipse? Photoshop dagegen hat einen großen Sprung nach vorne gemacht. Ich hab oben den Link gepostet, schaut euch einfach das Video an. Macht es wirklich, ich fühle mich grade wieder wie ein 14 jähriger, der das erste mal eine Maus in der Hand hat :)

Nachdem uns Adobe mit den neuen Features zugebombt hat, kam Ulrich Leschak, um uns wieder aus der profanen Arbeitswelt heraus zu holen. Im gestrigen Post hab ich schon was dazu geschrieben, deswegen spare ich mir das jetzt einfach mal. Same for UnitZeroOne, mir schlackern immer noch die Ohren.

Tag 2, Donnerstag, 15.04.

Den ersten Vortrag hab ich geskipt, ich war noch nie im Kölner Dom und habe diese kulturelle Lücke mal geschlossen. Daher kann ich zu Mark Doherty und Tobias Hauser nichts sagen.

Dr. Johannes Mainusch dagegen hat mich schwer beeindruckt. Das Performanceoptimierung cool sein kann, hätte ich nicht gedacht. Vom Standpunkt des Designers erscheint mir das Thema eher wie ein lästiges Anhängsel. Fehlanzeige, riesen Irrtum, ich muss unbedingt etwas dazulernen. Hat ja schließlich auch etwas mit SEO zu tun. Apropos: Er hat erwähnt, dass Google wohl vorhat, ein Performance-Kriterium in seinen Suchalgorithmus zu integrieren. Dann mal gute Nacht halbes Internet.

Der anschließende Vortrag von Jens Dülberg über die aufkommende Multitouch-Technologie war zwar etwas trocken (textlastige Slides), bereitete aber den Grund für den Vortrag von Prof. Wolfgang Henseler. Mir war es ein persönliches Anliegen den Vortrag zu hören, ich hab ja schließlich bei dem Mann studiert und kenne seine Kompetenz. Prof. Henseler hat den Fokus seines Vortrags weniger auf die Technologie als auf die Konsequenz für das interaktiv Design gelegt. Neu ist das Thema nicht, wer eine Mikrowelle besitzt, hat auch ein Touch-Interface, aber es tritt jetzt wieder stark in den Vordergrund. Das Modell der Stunde nennt sich OSID: Orientation, Selection, Information, und was war jetzt nochmal das vierte? Vergessen. Macht aber nichts, denn Modelle gibt es viele. Fakt ist aber, dass sich die Psychologie der Benutzung ändert. Es zählen nun nicht mehr Metaphern (Icons/Look) sondern eher die Wege und natürlichen Gesten, wie der Designer dem Nutzer entgegen kommt (feel). Schlechte Nachricht für die Designer: Die Rolle der Graphik wird sich ändern, die Bedeutung eventuell abnehmen. Durch den Wegfall von Klickmetaphern und die menschliche Hand als Werkzeug ist es fast nicht mehr nötig detailreiche Icons zu gestalten, der Fokus wird in Zukunft eher auf dem Standardinterface und auf den Inhalten liegen.

Nach zwei sehr informativen Vorträgen war Seb Lee-Delisle genau das Richtige. Helfer teilten Glowsticks aus, und Seb begann seinen Vortrag mit sehr coolen Interaktionen mit dem Publikum. Sehr gut, so soll es sein, das zeichnet einen guten Sprecher aus. Als erstes stellte er uns ein Votingsystem vor, dass auf die Bewegungen der Glowsticks reagiert hat. Ein Saal voller wedelnder Glowsticks. Nach der kurzen Einführung durften wir dann Pong spielen. Die Bewegung unseres Balkens wurde durch die Zweiteilung des Saals in linke Hälfte und rechte Hälfte erreicht. Linke Hälfte wedelt, der Balken bewegt sich nach links, rechte Hälfte genau andersrum. So begeistert man sein Publikum. Danach hat er gezeigt, wie man Flash Spiele mit AR auch in Großproduktionen einsetzen kann. Sein Beispiel: eine beeindruckenden BBC Produktion namens “ZingZillas” klingelt mir immernoch in den Ohren. Kinderspiele mit Sound, genau richtig für mich.

Danach gab es einen Kurzvortrag von Wacom. Ich bin ja ein Fan von Wacom und habe ein Intuos. Den Tablet-PC, auf dem ich diesen Artikel tippe, habe ich explizit ausgesucht, weil er eine Wacom-Einheit verwendet. Ich hab ja gehofft, dass Wacom jemanden schickt, der etwas meiner Begeisterung für diese Firma rüber bringt, aber leider kam Peter Kurstjens (zumindest bei mir) nicht so an, wie es nötig wäre um unbeteiligte Entwickler von der vorgestellten Plattform zu überzeugen. Die Wacom-Minis sind anscheinend AIR basierende Mini- Applikationen, welche über eine Art Dock geladen werden müssen. Das sollte Entwickler überzeugen, sich Wacom anzuschließen, und für ihre Plattform zu entwickeln. Nun ja. Ich hab ein paar Videos gesehen, ein paar Fakten über Wacom gehört und erfahren, dass es diese Plattform gibt. Im Anschluss hab ich in einem persönlichen Gespräch mit einem Wacom Mitarbeiter noch erfahren, dass sie in der nächsten Zeit ihre Community ausbauen wollen, weil niemand wirklich weiß, wozu ein Wacom eigentlich sonst noch gut sein soll, außer zum Zeichnen. (schonmal code mit einem wacom editiert? das macht Laune). Ganz merkwürdig fand ich, das Wacom ein Bamboo als Give-Away mit dabei hatte. Sie wollten das dann unter den Leuten auslosen, die ihre Visitenkarte bei den Mitarbeitern abgeben hatten. Ich musste nach dem Vortrag direkt in das andere Gebäude, und habe von der Verlosung nichts mehr mitbekommen. Ist das Bamboo jetzt überhaupt an jemanden gegangen, oder war das nur Visitenkarten sammeln?

Ein sehr müder Serge Jespers hat sich dann alle Mühe gegeben, uns einen guten Vortrag über die neuen Features von AIR2 zu geben. Ich fasse das mal so zusammen: Es waren zu viele Features um auf alle einzugehen, daher rückten die Keyfeatures für Designer, Entwickler und Audiospezialisten in den Vordergrund (getMicrophone hurray!). Unterm Strich kannte ich alle schon, ich hab ja mit der AIR2beta2 gearbeitet, und fand den Vortrag trotzdem nicht schlecht. Serge hat mit AIR2 ein kleines Tool geschrieben, dass auf den Sprachsynthesizer von OSx zugreift. Über diesen gibt er dann Breaking News Meldungen aus, sozusagen ein Sprachticker in AIR.

Last but not least Frank Reitberger: Ich hab seinen Blog prinzipiell.com schon länger im Feadreader und verfolge seine Arbeit. Ich kannte manche seiner Arbeiten schon, und es gab auch einige Überschneidungen mit dem Vortrag von Lee Brimelow. Trotzdem hat es mir gefallen, da Frank die kreative Note seiner Arbeiten betont hat, mehr das Spielerische in den Vordergrund stellte. Das gipfelte in ein paar gezielten Schüssen mit einem SuperSoaker auf einen Drucksensor an einem Arduino Board. Das spannende dabei: Frank hat einen Proxyserver geschalten, der die Signale des Drucksensors für AIR bereit gestellt hat. AIR holte sich die Signale über eine ganz normale Netzwerkverbindung ab. Das nenne ich mal sinnvoll. Mich hat es schon seit längerem gestört, dass Flash in seiner Sandbox verschimmelt. Ich hab den Saaltechniker gesehen, als Frank den SuperSoaker auspackte. Leider hatte ich grade keinen Fotoapparat zur Hand. Aber alleine deswegen hat es sich schon gelohnt, seinen Vortrag zu besuchen.

Danach gabs noch die Abschlussveranstaltung, Danksagungen, Verlosungen etc. und wir waren alle entlassen.

Persönliche Randnotizen

Auf der FFK trifft man immer wieder interessante Leute. Beatrix von Actionscripthero.org hat es anscheinend geschafft, ihr Schlafbedürfnis auf ein Minimum zu reduzieren. Sie hat auf mich dennoch recht fit gewirkt. Das Rezept dafür hätte ich mal gerne.

Kleiner Kritikpunkt: Die FFK ist doch schon sehr entwicklungslastig. Ich würde mir für die Zukunft wenigstens einen Vortrag wünschen, der einen ganz klaren Designfokus hat, um wenigstens einen kleinen Kontrapunkt zu den vielen function {‘ihr kapiert in 100 Jahren nicht, was ich hier mache’}-Entwicklern zu setzen. Klar, die Praxis und das “wie macht er das bloß” sind wichtige Punkte im Lernprozess eines jeden Flash-Entwicklers. Ich fände es dennoch schön, wenn man einen Vortrag hätte, der weniger auf das “wie” als auf das “warum” oder “was” eingeht. Ich denke auch für Entwickler könnte es interessant sein, neue kreative Ansätze zu erleben.

Soviel jetzt erstmal zur FFK10. Ich freu mich auf nächstes Jahr.

FFK10

Thursday, April 15th, 2010

“Da sitz ich nun ich armer Thor und bin so schlau als wie zuvor” NOT! Das Goethe Zitat war der Einstieg Ulrich Leschaks in seinen gestrigen Vortrag über Dilettantismus und wie man Vorteile aus der Kreativität von Quereinsteigern schlagen kann. Der Vortrag war interessant, aber ist Diletantismus nicht das Wesen der Webbranche? Dilettantismus und konstanter Quereinstieg? Wer alles im Web kann und auf dem aktuellen Stand ist hebe mal bitte die Hand.

Die FFK10 rockt und ich bin sehr happy wieder mit dabei zu sein. Aktuell sitze ich im Vortrag von Johannes Mainusch (XING) und bin sehr erstaunt wie weit eine Firma innerhalb von 6 Jahren kommen kann. Schön, es geht um Performance und ich stelle grade wieder fest, wie sehr das Thema in meiner Arbeit untergegangen ist. “Ist halt so” gibt’s jetzt wohl nicht mehr. Vor allem weil die nötigen Techniken vorhanden sind.

Den Tag gestern kann man nur als Feuerwerk mit einem großen Knall am Ende beschreiben. Die Keynote war sehr aufschlussreich und die Apfelverkäufer haben auch ihr Fett wegbekommen. Die Meinungen über das was und warum gehen auseinander, einig ist man sich über die Unverschämtheit Apples. Aber darum geht es hier nicht. Viel besser fand ich die gestrigen Ausblicke auf die CS5. BEEINDRUCKEND!

Indesign beherrscht Animation, Catalyst katalysiert Layouts für Flex (Designer schnallt euch an, da kommt Arbeit auf euch zu), Photoshop wird von einem Bildbearbeitungswerkzeug zu einem Bilderzeugungswerkzeug, und Flash bekommt endlich(!) etwas, was man einen Codeeditor nennen könnte. Wobei das fast überflüssig ist, weil die Anbindung von Flashbuilder an Flash sehr gut ist. Für Coder mit Sicherheit ein Keyfeature.

Der Knalleffekt am Ende war der Vortrag von UnitZeroOne. Wer sein Blog verfolgt hat, kannte einige der 3D Arbeiten schon, aber zu sehen wie er sie aufgebaut hat ist noch einmal eine andere Sache. Die meisten seiner Sachen sind inspiriert von den Techniken aus der Demoszene und dementsprechend auch durchdacht. Ich hätte niemals vermutet wie performant Flash Dreiecke handhaben kann. Am Ende konnte ich für mich einen Haken beim Thema 3D setzen: Keine Chance da anzuknüpfen. Never! Gut, dass es sowas noch gibt.

Was gab es sonst noch?

Die Party gestern Abend war klasse, leider war André Michelles Talent als DJ etwas unterfordert. Frühlingsluft gegen Kellermief, da hat die Frühlingsluft gewonnen und die Party fand oben statt. Vielleicht hat sich seit letztem mal aber auch einfach nur die Raucherquote erhöht.

Whatever, ich will jetzt zuhören, da sind ein paar sehr gute Tipps dabei.

Update: Fotos der Party gibts hier bei Audiotool@facebook
http://www.facebook.com/mysongtoyou?v=app_370509383383#!/album.php?aid=5490&id=108388915865119

FOTB

Monday, September 21st, 2009

Keynote war Klasse, Ausblicke auf die kommende Flash IDE und die Integration von Flash Builder.

10:30 Carlo’s Vortrag über die Arbeitsweise bei den Powerflashern war sehr aufschlussreich. Lernt Scrum!

11: 42 Ich sitze grade in Chuck Freedmans Vortrag über die Optionen, welche man mit Flash und dem Microphone hat. Cooles Zeug. Hätte nicht gedacht, dass man mit so einer angestaubten Sache wie Stereo soviel Spaß haben kann. Aus der Perspektive eines Spieleentwicklers ergeben sich da vollkommen neue Möglichkeiten.

13:30 Ich sitze im Dome, John redet grade darüber, dass sich das Publikum doch nähern dürfte. Rob Chiu (the ronin) hat nicht viel Zeit mitgebracht, er muss morgen früh um 6:00 schon wieder in LA sein. Der Vortrag startet jetzt. Beeindruckendes Intro, schöner Film.

Liveblogging canceled

Das haut so nicht hin, mein Akku hält das nicht den ganzen Tag durch. Also werde ich einfach über die Erfahrungen berichten, die ich gemacht habe.

Rob Chiu Sein Vortrag war leider aufgrund meiner Position im Saal etwas schwer zu verstehen, ich fands aber trotzdem sehr interessant, wie er seinen Film “FEAR/LOVE” produziert hat. Angefangen bei der Suche nach den passenden Drehorten, über die Castings der Schauspieler bis hin zur atmosphärischen Nachbearbeitung hat er alles gezeigt, was zu diesem beeindruckenden, fast semidokumentarischen Werk geführt hat. Es war großartig.

Dr.Woohoo hat einen Querschnitt der Cybernetics präsentiert. Ich wusste nicht was Cybernetics sind, jetzt weiß ich es auch nicht, aber ich habe eine Ahnung, dass diese Feld wohl sehr tiefgehend ist. Kurz umrissen kann man Cybernetics wohl dem Feld elektronischer Kunst zuordnen.

Hillman Curtis Vortrag war eine entspannte Sache. Zurücklehnen, anschauen, und genießen wie er seinen Weg vom und zum filmischen Portrait beschreibt.

Joel Gethin Lewis hat die Erwartungen, die in ihn gesetzt wurden, bestens übertroffen. Der Saal hat gelacht, die Stimmung war relaxed, es war ein sehr guter Aus/Einklang für die Afterparty :)

Abschluss

Eigentlich wollte ich diesen Artikel in der Schublade verschwinden lassen. Mittlerweile sind aber die ersten Verlinkungen (warum auch immer, gibt ja nicht viel zu lesen) aufgetaucht, also schiebe ich noch schnell einen zusammenfassenden Abschluss hinterher.

Kurz: Die FOTB war großartig, vielleicht die beste europäische Flash Konferenz überhaupt!

Lang:
Ohne jetzt wieder auf einzelne Vorträge einzugehen, möchte ich die Summe der Eindrücke schildern, die ich von der FOTB mitgebracht habe. Und das sind nicht wenige.

Was mir zuerst einmal richtig gut gefallen hat, war das bunte Gemisch an verschiedenen Nationalitäten. Es gab einen kleinen Überhang an Deutschen, aber der war nicht auffällig, weil man sich so oder so auf Englisch unterhalten hat. Sonst war fast alles vertreten, was an Industrienationen kreucht und fleucht. Das sorgte für eine erfrischende Atmosphäre und viele anregende Gespräche. Besonders auf den Afterparties. Wo bitte trifft man denn sonst einen Schweden, der die letzten neun Jahre in Australien gelebt hat, und sich gerade ärgert, dass seine kolumbianische Frau keinen spanischen Pass bekommen hat, und er das ganze jetzt über sein Heimatland abwickeln musste. Solche Menschen zu treffen öffnet den Horizont für Neues.

Die Auswahl der Sprecher hat John Davey richtig gut hinbekommen. Wer Technik wollte bekam sie auch, wer Unterhaltung wollte wurde unterhalten. Den Fokus nicht zu 100% auf Flash zu legen und Randthemen wie Audiovisualisierung oder Filmproduktion mit anzubieten, hat der FOTB sicherlich gut getan. Inspirierend war es auf jeden Fall. Tief beeindruckend fand ich den Vortrag von Craig Swann, ich werde meinen Zimmerpflanzen von nun an täglich sagen, dass sie mir nicht egal sind.

Wer noch nicht auf der FOTB war, sollte es sich überlegen, ich geh nächstes Jahr wieder hin. See you there!

Internet User werden sich immer aufregen, wenn…

Tuesday, August 11th, 2009

…die Politik sich in ihr Leben einmischt. Doch warum ist das so?

Im realen Leben gibt es grob gesagt eine Trennung des Lebens in eine Bürger- und Zivilgesellschaft und in den Staat. Die Bürger- und Zivilgesellschaft umfast dabei NGOs (non govermental organisations), nicht Gewinn orientierte Organisationen und eben das restliche zivile Leben, aus Familien, Vereinen und anderen sozialen Gruppen. Diese Gesellschaft kann nur existieren, weil ihr der Staat gewisse Freiheiten, zum Beispiel die Versammlungsfreiheit, eingeräumt hat.

Der Staat ist ein von der Gesellschaft geschaffenes Konstrukt, welches den Schutz der Gesellschaft und ihr Funktionieren gewährleisten soll. Er übt Macht an Punkten aus, an der die Gesellschaft nicht funktioniert, Konfliktpotential offenlegt, welches ihr weiterbestehen gefährden könnte.

Das Internet selbst stellt, zumindestens für die Natives, eine gewachsene Gesellschaft dar. Es ist ein Kommunikationssystem und Medium zugleich, in dem jeder Schutz gewähren und jeder Macht ausüben kann. Die einzige Möglichkeit im Netz bestand zu haben, ist sich mit Gleichgesinnten zu umgeben und auf die Stärke und das Wohlwollen der Gruppe zu vertrauen. Die oftmal beschworenen basisdemokratischen Möglichkeiten des Netzes sind sekundäre Eigenschaften für die sich die Gruppen aktiv Entscheiden müssen. Nichts spricht dagegen, dass die Gruppe einem Multiplikator wie einem Alphatier folgt, und sich in der nächsten Sekunde von ihm abwendet, weil er seinen Einfluss unmoralisch gebraucht hat.

Das Internet ist also nur so demokratisch wie es seine Nutzer sind. Die Nutzer sind allerdings weniger von einem gesellschaftsorganisatorischen Konzept beseelt, als von dem einfachen Wunsch die Einschränkungen der realen Gesellschaft, nicht einmal die des Staates, abzuschütteln und sich ein wenig freier verhalten und ihr Potential nutzen zu dürfen. Die vermeintliche Anonymität des Netzes leistet diesem Wunsch Vorschub, wie man ja allerorts sieht.

Der Konflikt zwischen staatstragenden Organen und der Internetgesellschaft entsteht mit restriktiven Eingriffen seitens des Staates in diese gewachsene Gesellschaft. Es stehen hierbei weniger die Regulationen der Infrastruktur des Netzes im Fokus des Konflikts, als eine Mögliche Regulation der Inhalte, sprich Zensur, im Vordergrund.

“Das Internet ist kein rechtsfreier Raum” ist ein häufig zitierter Satz um den Eingriff der Politik in die Internetgesellschaft zu rechtfertigen. Doch damit stoßen sie auf den Widerstand der Nutzer. Für diese gelten zwar die Gesetze des jeweiligen Staates, aber da sich der Staat aus einer anderen Gesellschaft heraus generiert, wird der Eindruck einer böswilligen Invasion seitens des realen Staats erweckt. Die Unabhänigkeitserklärung des Internets von John Perry Barlow hat es auf den Punkt gebracht:

Regierungen der industriellen Welt, Ihr müden Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, der neuen Heimat des Geistes. Im Namen der Zukunft bitte ich Euch, Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht mehr.

deutsche Übersetzung bei telepolis

Der Staat der realen Gesellschaft führt also den Auftrag aus, den er durch die Gesellschaft bekommen hat. Nun trifft er auf eine andere Gesellschaft und die Individuen, welche sich hier einen Freiraum geschaffen hatten, und diese reagieren auf das anlegen realer Maßstäbe in ihrer entmaterialisierten Welt dementsprechend.

Dabei ist der aktuell viel diskutierte Eingriff durch das Zugangserschwerungsgesetz noch relativ harmlos, hält man sich vor Augen, dass die Netzneutralität damit nicht wirklich angetastet wurde. Es findet keine Deep Package Inspection statt, sondern es werden nur Seitenaufrufe umgeleitet. Allein das ist zwar eine bedenkliche Konstruktion, aber angesichts der Unwissenheit unserer Politiker ist die Internetgesellschaft nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen.

Genau hier spreche ich dem einzelnen User die Schlüsselfunktion zu schlimmeres vermeiden zu können, denn er stellt die Schnittstelle zur realen Welt dar. Will der Nutzer die neu gewonnene Freiheit behalten und nicht durch Lobbyisten und Interessengruppen beeinträchtigt werden, muss er sich in der alten Welt diesen Strukturen entgegen stemmen. Sind sie es nicht, welche die Nutzung des Internets durch ihr Handeln salongfähig gemacht haben?

In Marshall McLuhans Systemtherorie stellt die Politik nur eines von vielen Systemen dar. Jedes System hat dabei eine binäre Leitdifferenz, die quasi der Motor des Systems ist. Die Leitdifferenz der Politik ist Macht und Ohnmacht. Ein Politiker in der Opposition ist so sinnerfüllt wie ein gut gemeinter Rat des Pfarrers vor der leeren Sonntagskirche. Auf die Politiker braucht der Internetnutzer also nicht hoffen, da diese nicht das Wohl Aller im Sinne haben, sondern das Erlangen und Erhalten der Macht. Erst in zweiter Instanz ergibt sich Systembedingt ein Interesse am Bürger, da diese noch das Sagen haben, wer an der Macht ist, und wer nicht.

Eine Gesellschaft, die dieses Staatssystem jedoch nicht zu brauchen glaubt, muss zwangsläufig auf Ablehnung stoßen, vor allem wenn sich zeigt, dass die Selbstorganisation der Netzgesellschaft im realen Leben negative Auswirkungen hat. Die Politiker, welche nun einmal auch die Interessen der Lobbys vertreten müssen, sehen sich nicht in der Lage gegen das Internet anzukommen und reagieren mit einem Angriff auf die Wurzel allen Übels, die Netzneutralität. Erst wenn alle Inhalte kontrolliert werden, kann gewährleistet werden, dass nichts gegen die Interessen realer Gesellschaftsgruppen geschieht. Da hört man Floskeln wie “von China lernen” und sieht eine im Verbot gipfelnde Ratlosigkeit.

Es bleibt abzuwarten worin der Konsens zwischen realer Welt und Netzwirklichkeit bestehen wird. Ein wenig müsste die Netzgesellschaft auf die reale Welt zugehen, indem sie Instanzen zur Selbstkontrolle schafft, bevor der Staat vollständig im Regulierungswahn die Kontrolle über die Bürgerrechte verliert. Der Staat müsste im Gegenzug das Laisse faire Prinzip walten lassen, eine anti-autoritäre Erziehung des Netzbewohners wagen, und die Rechtsprechung schneller auf die neuen Gegenbenheiten anpassen um weiterhin den Schutz seiner Gesellschaft gewährleisten zu können.

Design Blast 2009

Saturday, June 13th, 2009

Wer den Design Blast verpasst hat, hat Pech gehabt. Eine gratis Konferenz mit einer hochwertigen Auswahl an erfolgreichen Sprecherinnen zu versäumen lässt sich nicht anders bezeichnen. Sprecherinnen ist in diesem Fall nicht als Geste geschlechtlicher Political Correctness gemeint, denn auf dem diesjährigens Designblast ging es nur um die weibliche Sichtweise des Designs, sondern als Verdeutlichung des 2009er Line Ups.

Es waren geladen:
Kate Moross, Emma Thomas, Kasia Korczak, Catrin Altenbrandt, Luna Maurer und Marjie Vogelzang.

Gerahmt wurde der Design Blast durch ein munteres Ambiente aus rosa Zuckerwatte (7 Portionen für mich), rosa Namensschildchen und abstrahierten Pferdeposter inklusive.

designblast

Schön zu verwenden: die Namensschildchen

Los ging es kurz nach Zehn mit Kate Moross, die alle Studienabgänger auf die Ränge verwiesen, und ihnen gezeigt hat, wie man es richtig macht. 23 Jahre ist Kate Moross alt, hat aber schon für Größen wie Sony, Nike und Pepsi gearbeitet. Ich bin 27 und frage mich, wie sie das hin bekommt. Es gehört wohl ein besonders energisches Wesen dazu, genauso wie eine gehörige Portion Freundlichkeit. Ein Blick in ihr Portfolio sagt eigentlich schon alles. Mit 23(!) hat sie nicht nur ein erfolgreiches Designbüro und ein Plattenlabel gegründet, nein, sie verkauft auch noch ihre Ware in einem eigenen Laden in London. Hallo? Erde an Kate, mach mal langsam!

Danach stellte Emma Thomas die Arbeiten ihres Designbüros APFEL vor. APFEL steht für “A Practice for Everyday Life” und dementsprechend weit gestreckt war auch das Portfolio. Von Magazindesign bis zur Austellung fand man alles. Gute Grafik, spannend anzuschauen.

Kasia Korczak legte in ihrem Vortag die Zusammenhänge innerhalb kaukasischer Kulturen offen und gab interessante Einblicke in die Regionen Eurasiens. Von der heutigen Kultur, über die Sowjetzeit bis hin zur frühgeschichtlichen Epoche spannte sie ihren Vortrag, und ließ den interessierten Zuhörer wissen, dass das Schriftsystem der Region dreimal innerhalb eines Jahrhunderts geändert wurde. Die Auswirkungen dieses Wechsels sind bis heute spürbar und lässt die tiefe Zerissenheit der Menschen dort erahnen.

Katrin Altenbrandt’s Vortag war bemerkenswert, weil man die ein oder andere Arbeit schon einmal gesehen hatte, ohne gleich Pixelgarten als Urheber damit in Verbindung zu bringen. Pixelgarten, bei denen der Name alles andere als das Programm widerspiegelt, basteln in Handarbeit Installationen und Raumgrafiken, welche fotografisch reproduziert ihre erstaunliche, illustrative Wirkung entfalten. Kunden wie das NEON Magazin wussten das zu schätzen und ließen sie sogar Modestrecken inszenieren.

Wirklich begeisternd war Luna Maurers Vortrag über das von ihr mitbegründete Conditional Design, welches den Gestaltungsprozess zum Produkt erhebt, und das Ergebnis kreativen Schaffens nur als Nebeneffekt betrachtet. Die Parallelen zur generischen Kunst sind offensichtlich, jedoch bricht Luna Maurer geschickt mit dem Computer als Erfüllungsgehilfen. Stattdessen setzt sie auf die Unabhängikeit menschlicher Spieler als generisches Mittel. Diese werden Regelwerken ausgesetzt und liefern durch ihr Verhalten einen aufschlussreichen Output an kreativer Einsichten in den Menschen. Bricht das Individuum mit den Regeln, oder befolgt es sie? Welchen Einfluss haben die Aktivitäten anderer Individuen auf die Entscheidungen im Prozess? Wie beeinflusst die Ausgangssituation das Ergebnis? Dies sind nur ein paar Fragen, die sich an Luna Maurers Prozess-Werken abzeichnen. Hochinteressant.

Weniger abstrakt, dafür das verbindende Element des Essens vertiefend, ging Marije Vogelzang in ihrer Erläuterung des von ihr kreierten Felds des “eating-Design” vor. Sie zeigte ihren Weg aus Essen mehr als nur einen Akt der Kalorienaufnahme zu machen. Performance, Installation und Gastronomie reichen sich beim eating-Design die Hände und bilden ein gesamt-konzeptionelles Werk, dass die Beeinflussung von Sinn und Sinnlichkeit zum Ziel hat. Essen aus einem anderem Blickwinkel zu betrachten scheint ungeahnte Möglichkeiten der Gestaltung, Kritik und des Genusses, ja sogar der Erziehung, zu beinhalten. Man kann leider nur wenig darüber schreiben, man muss ihr zugehört haben, wie sie erklärt, wie man aus Marzipan Arten unbekannter, essbarer Tiere erschafft, oder wie sie Überlebenden des zweiten Weltkrieges die Tiefen der Psyche mit ein paar Happen der Kindheitsspeisen öffnet. Beispiele die zeigen wie man das Feld des “eating-Design” unterschätzen kann, schließlich zählt nicht nur das was, sondern auch das wie.

Damit wären alle Sprecherinnen des Design Blast erwähnt und mir die Veranstaltung noch einmal vor Augen geführt. Es hat Spaß gemacht, und beeindruckte mit Alternativen zum “Old Boy’s Club” Design. Erstaunlich war auch zu sehen Frauen ihre Präsentationen aufbauen. Kein Leistungsgepränge, mehr leitende Einblicke in die jeweilige Arbeitsweise und Ansichten. Es wahr eine Abwechselung, eine sehr angenehme Veranstaltung. Ich freue mich aufs nächste mal.

FFK09 – eine kurze Review

Friday, May 1st, 2009

Vorab: Ich hatte das riesige Glück eine Karte zur FFK09 zu gewinnen. Vielen Dank und Lob an die Jungs von Flashhilfe.de, die das ermöglichten.

Als langjähriges, aktives Flashforum Mitglied war es mir natürlich eine besondere Freude endlich mal mit dabei zu sein. Ich bin um vier Uhr morgens aufgestanden, habe einen RedBull gefrühstückt und war nach knapp vier Stunden Autobahn im Mediapark in Köln.

Das Gebäude zu finden war kein Problem, raus aus der Tiefgarage, und schon stand ich davor. Das Parken ist für Konferenzgäste übrigens sehr günstig gewesen. Wer sich in der Buchhandlung im Parterre gemeldet hat, konnte für nur 6 Euro sein Fahrzeug unterbringen, statt 15,- wie am Automaten vermerkt.

Ich hab auch gleich am Eingang gesehen, dass ich richtig bin – der Anteil an Frauen in der Besuchertraube war unter geschätzten 10%. (Was ja manchmal auch nicht verkehrt ist.)  Es erwies sich auch als recht einfach mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Manchen kannte man schon von anderen Konferenzen, wiederrum andere waren offensichtlich genauso neu wie ich auch. Die Location bot sich zur Kommunikation auch an. Zwei Räume, ein großes Foyer, Catering und Partnerstände, da konnte man Diskutieren, Kaffee schlürfen und sich einfach mal treiben lassen.

Zu den Vorträgen selbst muss ich eigentlich nicht viel sagen. Die Qualität war hoch, das Niveau auch, wie man es sich für ein fachkundiges Publikum wünscht. Sascha und Marc haben bei der Auswahl der Redner ganze Arbeit geleistet, und die richtige Balance zwischen Tiefe und Kurzweil gefunden.  Wer keine Lust auf hochtechnische Themen hatte, dem bot sich immer ein alternativer Vortrag an.

ffk09_1      Joa Eberts Vortrag, zwei Minuten Speedscribbling 

Besonders gefallen hat mir “Audiotool Private Parts” von Joa Ebert, der mir noch nicht bekannt war, und dessen unglaubliche Livecoding Session mir bestimmt noch in Erinnerung bleiben wird. Vor allem seine strukturalistische Herangehensweise an bestimmte Probleme, lässt mich hoffen, dass ich mit dem Willen zur unbedingten Abstraktion nicht alleine dastehe. Ebenso die Ankündigung, dass Hobnox eine OpenSource Plattform startet, auf der sie viele ihrer Innovationen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen werden, ließ den einen oder anderen (mich auch) innerlich jubeln.

André Michelles Vorträge kennt man vielleicht schon aus dem ein oder anderen Video, umso mehr war es ein Vergnügen ihn mal live zu erleben. Die Lacher hatte er in seiner 10-Hot-Minutes Session auf seiner Seite. Zehn Minuten Coding für ein kurzes “Blieb”. Das hat Appetit auf mehr gemacht, und so hab ich in seinem Vortrag “Boing Bumm Tschak” endlich kapiert, dass ein Low-Pass Filter nichts anderes als einen Mouse Follow für Töne darstellt. Schön das man so etwas, so einfach erklären kann.

ffk09_2       Nicolas Cannasse über das SWF Format

Wässrig wurde mir der Mund bei Sven Claars “Next Flex Workflow: Flex 4 und Flash Catalyst”. Sollte Flash Catalyst jemals kommen, dann wird er den Workflow grundlegend verändern, und endlich ein paar wirklich dumme Hürden aus der Kooperation zwischen Designer und Programmierer aus dem Weg räumen. Ein Traum, den ich selbst schon durch eine eigene Klassenbibliothek versuchte Realität werden zu lassen. Aber wenn Adobe das macht, dann ist das auch gut so :)

Ich könnte hier jetzt noch einmal ausführlich auf jeden Vortrag eingehen, aber ich denke, wen es wirklich interessiert, der kann sich auch die DVD holen. Ich denke die wird zeitnah erscheinen. Ich kann aber nur jedem Empfehlen, der Flash mag, die Community schätzt und nicht allergisch auf Tageslicht reagiert: geht hin, es lohnt sich. Und die Afterparty war auch nicht von schlechten Eltern.

World Graphic Design Day

Monday, April 27th, 2009

Der ist ja heute, wer hätte das gedacht…

world graphic design day

Grade im “Vier” entdeckt

Tuesday, March 17th, 2009

Grade im Vier entdeckt

Da schmunzelt man natürlich.

“Vier”

Hit by inspiration – Pt. 2

Saturday, March 14th, 2009

Ich habe mich nochmal an den kleinen Generator von gestern gesetzt, nachdem ich festgestellt habe, dass er Firefox auf über 1GB aufbläst. Das muss ja nicht sein.

Es gibt immernoch ein paar Dinge, die mir nicht so ganz gelingen, aber so langsam wirds. Demnächst muss ich mal eine Farbkontrolle einbauen, und etwas, dass Ordnung in dieses Zufallschaos bringt.

Ich hab ein Ticket zur FFK09 gewonnen!!!

Saturday, March 14th, 2009

Ich glaubs ja gar nicht. Ich hab bei einem Gewinnspiel von Flashhilfe.de eine Karte zur FFK09 gewonnen. So etwas finde ich top :) Vielen Dank an die Jungs dort, und an Marc Thiele, der mich überhaupt erst auf das Gewinnspiel aufmerksam gemacht hat!

Ich seh euch auf der FFK09!!!

FFK09BANNER